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Der Zwerg und die Wunderblume
Ein junger, armer Schäfer ausSittendorf[1] an der südlichen Seite des Harzes[2] in der Goldnen Aue[3]gelegen, trieb einst am Fuß des Kyffhäusers[4] und stieg immer trauriger den Berg hinan. Auf der Höhe fand er eine wunderschöne Blume, dergleichen er noch nie gesehen, pflückte und steckte sie an den Hut, seiner Braut ein Geschenk damit zu machen. Wie er so weiter ging, fand er oben auf der alten Burg ein Gewölbe[5] offenstehen, aber der Eingang war etwas[6] verschüttet. Er trat hinein, sah viel kleine glänzende Steine auf der Erde und steckte seine Taschen ganz voll damit. Nun wollte er wieder ins Freie, als[7] eine dumpfe Stimme erscholl: „Vergiß das Beste nicht